Unterschrift unter ein Dokument, daneben ein Roboterarm

Was Sie schriftlich bekommen

Drei Dokumente begleiten jedes Gerät: einer vor der Entscheidung, einer während der Testwoche, einer am Ende der Laufzeit. Sie sind der Grund, warum bei uns wenig Auslegungssache bleibt. Damit Sie vorher wissen, was Sie bekommen, steht hier, was drinsteht.

1 · Robotik-Check: der Ergebnisbericht

Vier Seiten, meist zwei Werktage nach dem Termin bei Ihnen. Kostenlos, unverbindlich und ausdrücklich auch dann ehrlich, wenn das Ergebnis gegen eine Anschaffung spricht.

AbschnittWas darin steht
Das Ergebnis in einem SatzJa, empfohlen / Ja, mit Einschränkungen / Nein, derzeit nicht wirtschaftlich — mit Begründung
Die Aufgabe, wie wir sie verstanden habenFläche oder Wegstrecke, Häufigkeit, Zeitfenster, heutige Besetzung, Schichten, Nutzlast — jeweils mit Quelle
Heutiger AufwandStunden je Woche für genau diese Aufgabe, aufgeschlüsselt
Empfohlener Gerätetyp und GrößenordnungTyp, Leistungsklasse, Anzahl, neu oder aufbereitet, Zubehör — bewusst noch kein Modell
Die Gegenrechnungheute gegen mit Robotik, je Monat, mit Differenz und offengelegten Annahmen (Stundensatz, Arbeitstage, Laufzeit)
Was vorher geklärt sein mussBodenbelag, Türen und Aufzug, Ladeplatz, WLAN, Rangierflächen, Einweisung, Gefährdungsbeurteilung — je mit Verantwortlichem und Termin
Was der Roboter nicht übernimmtder wichtigste Abschnitt. Wer das vorher weiß, ist hinterher nicht enttäuscht
Offene Punkte und Risikenwas passiert, wenn sie eintreten, und wie wir damit umgehen
Der nächste SchrittTestwoche oder kein weiterer Schritt — mit Zeitraum, Gerät und dem, was wir dazu brauchen
Grundlage und Gültigkeitdrei Monate ab Berichtsdatum. Zahlen, die wir nicht selbst gemessen haben, sind als „genannt“ gekennzeichnet

2 · Testwoche: das Protokoll

Eine Testwoche ist keine Vorführung. Das Gerät läuft in Ihrem Alltag, mit Ihren Leuten, unter Ihren Bedingungen — und wir schreiben mit, was dabei herauskommt. Auch wenn es gegen das Gerät spricht.

AbschnittWas darin steht
Was diese Woche beantworten sollFragen, Zielwerte und Messverfahren — vor dem ersten Tag festgelegt, nicht hinterher. Dazu ein Abbruchkriterium: tritt es ein, brechen wir ab, ohne Kosten für Sie
Ausgangswert vor dem ersten Tagin der Woche davor erhoben, im selben Bereich, im selben Rhythmus. Ohne ihn ist jede Verbesserung Behauptung
TagesprotokollLaufzeit, Störungen, Eingriffe — jeden Tag, nicht am Ende aus dem Gedächtnis
Ergebnis gegen Zielwertjede Frage aus Abschnitt 1 mit gemessenem Wert und einem klaren Ja oder Nein
Rückmeldung der MitarbeitendenWas hat Arbeit abgenommen? Was hat zusätzlich Arbeit gemacht? Wo war das Gerät im Weg? Würden Sie damit weiterarbeiten? — der Punkt, an dem die meisten Projekte scheitern, nicht an der Technik
Bewertungwas funktioniert hat, was nicht, und was sich mit vertretbarem Aufwand ändern ließe
Empfehlung und EntscheidungMonatsmiete aufnehmen / anderes Gerät testen / nicht weiterverfolgen — mit Begründung und Ihrer Entscheidung daneben

3 · Der Gerätepass

Wenn ein Gerät zurückkommt, hält dieses Dokument fest, was damit geschehen ist. Es enthält nur Angaben, die wir belegen können — für Ihren Anlagen- oder Nachhaltigkeitsbericht, für Ausschreibungen und für Ihre IT. Mehr dazu unter Kreislauf statt Neukauf.

AbschnittWas darin steht
Gerät und VertragTyp, Hersteller, Seriennummer, Baujahr, Passnummer, Vertragsart, Laufzeit, Rückgabedatum
Nutzung bei IhnenEinsatzdauer, Betriebsstunden, Fahrleistung oder gereinigte Fläche, Ladezyklen, Störungen mit Serviceeinsatz — jeweils mit Quelle
Befund bei RückgabeAntrieb, Akku, Sensorik, Gehäuse, Not-Halt und Sicherheitsfunktionen, Firmwarestand — Befund und Maßnahme je Baugruppe
ZustandsklasseA, B, C oder nicht wiederverwendbar, dazu die bestandene Funktionsprüfung unter Last
Ersetzte Bauteileinstand gesetzt statt ersetzt: jede Zeile ist ein Bauteil, für das kein neues Gerät gebaut werden musste
Verbleib des GerätsWeiterverwendung, Ersatzteilspender oder Verwertung über einen zertifizierten Entsorgungsfachbetrieb — mit Nachweisnummer
DatenlöschungKarten und Routen, Aufzeichnungen der Sensorik und Kameras, Nutzerkonten und Zugänge, Verbindungen zu Ihren Systemen — Verfahren, Datum, Durchführender

Warum wir das vorher zeigen

Weil sich an diesen Blättern entscheidet, ob am Ende jemand enttäuscht ist. Ein Abschnitt „Was der Roboter nicht übernimmt“ kostet im Gespräch fünf Minuten und erspart beiden Seiten ein halbes Jahr. Die Vorlagen schicken wir Ihnen auf Anfrage auch als PDF zu, bevor Sie irgendetwas unterschreiben.

Der Robotik-Check ist der Anfang und kostet nichts. Was eine Rate kostet, steht offen auf der Seite Preise. Aufgabe beschreiben.